Die 100.000ste Operation mit Herz-Lungen-Maschine

„Ich habe zunächst nur beiläufig mitbekommen, dass es tatsächlich die exakt hunderttausendste Operation war, die wir mit der Herz-Lungen-Maschine durchgeführt haben“, sagt Professor Dr. Anno Diegeler im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog. Er ist Chefarzt der Klinik für Kardiochirurgie am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, an der jährlich etwa 2.000 Operationen am offenen Herzen stattfinden.

Endoprothetik: Vom chronischen Schmerz in die Schmerzfreiheit

Ein neues Hüft- oder Kniegelenk kann einen ungeheuer positiven Effekt auf das Leben vieler vom Gelenkverschleiß betroffener Menschen haben. Kaum jemand weiß das besser als Professor Dr. René Aigner, der Leiter der Klinik für Orthopädie II am Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Marburg.

Seine Orthopädische Station 137 hat 2024 neu eröffnet und legt besonderen Wert auf die individuelle Betreuung der Patienten. „Jeder weiß genau, von wem er betreut und operiert wird, niemand ist hier einfach nur eine Nummer“, sagt Professor Aigner. Höchstes Gut der Klinik sei die zuverlässige Versorgung orthopädischer Patienten auf höchstem medizinischen Niveau.

Im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog spricht der Experte darüber, wann eine Operation sinnvoll ist, und wie es ihm und seinem Team gelingt, Menschen von ihren chronischen Gelenkschmerzen zu befreien.

Nabelbruch – Operieren oder nicht?

Beim Nabelbruch, auch Nabelhernie genannt, handelt es sich um einen Bruch in der Bauchwand, der manchmal angeboren, oftmals aber auch erworben ist.

Ist er einmal diagnostiziert, kann eine chirurgische Routineoperation verhindern, dass der Bruch größer wird und zunehmende Beschwerden verursacht, im schlimmsten Fall solche lebensbedrohlichen Ausmaßes.

Expertin für das Thema ist Elke Franke, Fachärztin für Viszeralchirurgie und Oberärztin an der Klinik für Allgemeine Chirurgie/Viszeralchirurgie der Zentralklinik Bad Berka.

Das sind die neuen Ernährungsempfehlungen

In diesem Jahr hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) die Ernährungsempfehlungen für Deutschland überarbeitet. Neben dem Fokus auf eine gesunde Ernährung wurden nun auch Umweltaspekte berücksichtigt.

Im Gespräch mit der Leiterin der Ernährungspraxis, Ernährungsmedizinerin Dr. Nagham Soda vom RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, klärt der RHÖN-Gesundheitsblog die wichtigsten Fragen zum Thema.

Movember: Hilfe bei psychischen Belastungen im Rettungsdienst und der Notaufnahme

Menschen, die für den Rettungsdienst arbeiten, stehen unter massivem Stress. Neben der physischen besteht auch eine große psychische Belastung, die sich mitunter nur schwer aushalten lässt.

Gerade Männer sind in Gefahr, dauerhaft zu erkranken, weil sie über Erlebtes oftmals sehr viel weniger mit ihren Kollegen kommunizieren, als Frauen das tun.

Als Notarzt im Rettungsdienst und Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Handchirurgie weiß Dr. Alexander Unger vom RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt genau, über was er spricht. Er ist zudem ausgebildeter systemischer Coach und Resilienz-Trainer. Gerne bietet er Betroffenen in Akutsituationen auch seine Hilfe an, wie er im Gespräch mit dem RHÖN-Gesundheitsblog sagt.

Movember: Warum Depressionen bei Männern so tückisch sind

Depressionen sind eine weitverbreitete Erkrankung, um die sich viele Mythen ranken. Fakt ist: In Deutschland sind je nach Studie zwischen sechs und acht Prozent der Menschen innerhalb eines Jahres von ihr betroffen.

Wer willens ist, sich helfen zu lassen, hat aber gute Chancen auf Heilung oder zumindest deutliche Linderung der Symptome, sagt Professor Dr. Christoph Mulert, der die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg am Standort Gießen leitet.

Behandelt werden aber nach wie vor rund drei Mal mehr Frauen als Männer. Und das, obwohl vieles darauf hindeutet, dass es Männer genauso trifft, sie also auch häufig unter Depressionen leiden.